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Architekturfotografie:


Architekturfotografie aus technisch-wissenschaftlicher Sicht

Architekturfotos, die speziell für technische oder wissenschaftliche Zwecke, z.B. für Auswertungen, angefertigt werden, unterliegen ganz besonderen Anforderungen


Schärfe und Tiefenschärfe

Die Architekturfotos müssen sowohl in der Punktschärfe, wie auch in der Tiefenschärfe absolut scharf sein. Insbesondere, wenn das Architekturfoto das zu begutachtende Objekt ersetzt, müssen alle Details erkennbar sein. Häufig werden großformatige Abzüge eingesetzt, aber auch Ausschnittvergrößerungen verlangen nach kompromissloser Schärfe.


Proportionen müssen richtig wiedergegeben werden

Eine sorgfältige Auswinkelung ist für den Architekturfotografen absolute Pflicht, damit keine Höhenperspektive auftritt! Die verwendete Brennweite soll nicht erheblich von der Formatdiagonalen abweichen.


Aufnahmedaten des Architekturfotos

Die Aufnahmedaten sind bei der Auswertung von enormer Bedeutung. Dazu gehören neben den reinen Kameradaten (in der Digitalfotografie die Exif-Daten) auch Tageszeit, Himmelsrichtung und ggf. eine Standortskizze.


Farbgetreue Wiedergabe

Zur farbgetreuen Wiedergabe gehört eine exakte Belichtung, Farbtemperaturmessung und Neutralfilterung. Bei Digitalkameras ist ein exakter Weißabgleich unabdingbar.


Besonderheiten bei Bilderserien

Damit vergleichende Auswertung von Bilderserien möglich wird, sind absolut einheitliche Aufnahmebedingungen einzuhalten. Gleichbleibende Ausleuchtung in Stärke und Richtung muss gewährleistet sein. Brennweite und Abstand sollten von Bild zu Bild gleich sein. Aufnahmeabstand und Brennweite müssen festgehalten werden, damit nachträglich die Größe der Objekte rekonstruiert werden können. Ein am Bildrand platziertes Zentimetermaß hilft im Nachhinein bei der Größenbestimmung.


Liste von Architekturfotografen
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