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Ausrüstung für die Architekturfotografie:


Wie immer bestimmt natürlich die Aufgabenstellung in der Architekturfotografie Art und Umfang der erforderlichen Fotoausrüstung. Vom Berufsfotografen wird verlangt, dass für jeden Auftrag das passende Equipment zur Verfügung steht. Professionelle Architekturfotografie beginnt beim Mittelformat. Aber es kommt auch vermehrt zum Einsatz der sehr viel schwerer handhabbaren Großformatkamera. Kleinbild-Spiegelreflexsysteme sind eher die Ausnahme!


Analog oder Digital
Während im Amateur-Bereich und in der Reportage-Fotografie die Digitaltechnik analoge Kameras weitgehend abgelöst hat, regiert in der Architekturfotografie immer noch Analog. Die erlesene Qualität eines Großformatbildes ist bis heute unerreicht. Selbst digitale Kamerabacks von Mittelformatkameras mit mehr als 45 Megapixeln reicht da (noch!?) nicht heran


Die Basisausrüstung
Unabhängig davon, welches Kameraformat eingesetzt wird, benötigt man ein stabiles Stativ mit hochwertigem Stativkopf. Eine Wasserwaage zur waagerechten Ausrichtung sollte festes Bestandteil des Stativkopfes sein. Das Stativ muss dabei in der Lage sein, Kamera, Objektiv, Blitz und zur Beschwerung ein zusätzliches Gewicht zu tragen. Ein solches Zusatzgewicht ist bei Außenaufnahmen schon bei leichtem Wind von unschätzbarem Wert.


Für Mittelformat und Kleinbild-Format sind zusätzlich Tilt- bzw. Shift-Objektive unterschiedlicher Brennweite erforderlich. Großformatkameras haben verschwenkbare Rückteile und somit sind diese Spezialobjektive hier nicht erforderlich.


Auch wenn heute alle modernen Kamerasysteme über interne Belichtungsmesssysteme guter Qualität verfügen, ist ein hochwertiger Belichtungsmesser, der sowohl die Objekt-, wie auch die Lichtmessung beherrscht von großem Vorteil.

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